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Altnordisch

Eine Einführung


Autor: Katharina Baier, Werner Schäfke
ISBN: 978-3-8233-6768-0
eBook-ISBN: 978-3-8233-7768-9
Artikelnr.: 16768
Seiten: XX, 168
Einband: kartoniert
Erscheinungstermin: 05.12.2012

ebook



Kategorien:
Sprachwissenschaften | Lehrbücher | Lehrbuch-Reihen | narr studienbücher | Neuerscheinungen | Dezember 2012 | Baier, Katharina |
Keywords:
Altnordisch, Flexion, Grammatik, Klang, Lautgeschichte, Lautlehre, Nominalflexion, Skandinavistik, Syntax, Verb, Verbalflexion

Verfügbarkeit: sofort lieferbar

24,99 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Details

Diese Einführung dient als Unterrichtsgrundlage für Einführungskurse in das Altnordische und kann darüber hinaus als Nachschlagewerk für das weitere Studium genutzt werden. Sie richtet sich an Studierende der Skandinavistik ohne fachbezogene Vorkenntnisse. Das Einführungsbuch ist wie eine Grammatik strukturiert, das heißt logisch nach den behandelten Bereichen geordnet: Lautlehre, Lautgeschichte, Nominalflexion, Verbalflexion, Syntax, Übersetzungsmethodik. Es kann somit flexibel an unterschiedlichen zeitlichen Umfang und curriculare Aufteilung der AltnordischKurse an den verschiedenen skandinavistischen Instituten des deutschsprachigen Raums angepasst werden.

European Journal for Scandinavian Studies (EJSS), Bd. 43/2 (2013)

Kundenmeinungen

Sehr gute Einführung in das Altnordische! Kundenmeinung von Onomast
Gesamt
Mit dem narr Studienbuch "Altnordisch. Eine Einführung" legen die Freiburger Skandinavisten Baier und Schäfer ein lange gewünschtes Lehrwerk vor, welches, das sei vornweg schon gesagt, als gute Handreichung für Grundlagenkurse in ebendiese Disziplin empfohlen werden kann.

Auf 168 Seiten, einer überschaubaren Anzahl also, wird der gezielt in der Art einer Grammatik des Altnordischen dargebotene Stoff präsentiert mit der Absicht "dieses Buch vor dem Hintergrund unterschiedlicher Curricula und im Rahmen individuell gestalteter Seminarpläne nutzbar zu machen" (Vorwort, vii). Das ist nachvollziehbar und sinnvoll zugleich, wird so doch eine breite Gruppe von Interessenten angesprochen, darunter vor allem auch solche, die einen ersten Zugang zum Altnordischen suchen und darauf bedacht sind, erste Schritte in der eigenständigen Übersetzung altnordischer Texte zu gehen. Dabei ist es lobenswert, das unter genau dieser Maßgabe nicht schon fundiertes sprachwissenschaftliches Vokabular vorausgesetzt wird, sondern, ohne wissenschaftlichen Anspruch einzubüßen, auf schulgrammatische Terminologie zurückgegriffen wird.

Nach Vorwort, einer sinnvollerweise vorangesetzten Erklärung von Zeichen und Abkürzungen, erhält der Leser im sehr strukturierten, lexikonartigen Inhaltsverzeichnis einen guten Überblick über die behandelten Aspekte des Altnordischen; so etwa gibt es Kapitel zum Substantiv (Kap. 4) oder zur Syntax (Kap. 10). Vorab wird das Altnordische sprachgeschichtlich verortet, um dann das Lautsystem vorzustellen. Zu begrüßen ist die gleich zu Beginn dieses wie der anderen Kapitel dargebotene Übersicht zu den Lernzielen sowie zur jeweils relevanten Terminologie. Zentrale Begriffe wie "Vokal" oder "Artikulationsort" mit ihren zugehörigen Termini finden hier einen Platz und führen somit zu einer bewussteren Lektüre. Viele Übersichten mit sehr gut gewählten Beispielen erlauben auch Studenten der ersten Semester eine verständliche Auseinandersetzung. So werden beispielsweise die Vokale anhand der Einteilung in Graphem, lautlichen Kontext, IPA-Transkription sowie einer lautlichen Umschreibung mit Beispielen aus dem Deutschen und Englischen dargestellt, sodass ein erster, wenngleich einfacher, so doch aber korrekter Zugang zur Aussprache möglich ist (Tabelle 8, S. 10). In anderen Kapiteln werden auch gezielt Übungen eingebunden, die durch Anwendung des Gelesenen eine Festigung des Stoffs bewirken können. Eine konkrete Auflösung wird zwar nicht geboten, ist aber auch nicht zwingend erforderlich, da sich die Aufgaben ganz konkret auf das in den jeweiligen Kapiteln Behandelte beziehen und bei Bedarf somit noch einmal nachgeschlagen werden kann.

Neben all diesen sehr löblich hervorzuhebenden Vorzügen ein kleiner Abstrich: das Literaturverzeichnis, welches gerade etwas mehr als eine Seite umfasst (S. 167 f.). Hier wünschte sich der ambitionierte Leser ausführlichere Hinweise zur Vertiefung des Gelernten, doch soll das die durchweg gelungene Einführung nicht schmälern, sodass das hier besprochene Buch mit der Höchstwertung bedacht werden kann. (Veröffentlicht am 19.03.13)

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