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Conrad Celtis (1459-1508), gern der „deutsche Erzhumanist“ genannt, sah sich dazuberufen, lateinische Literatur nach Art der Antike und italienischen Renaissance im schlichten Norden erblühen zu lassen. Aufweiten Wanderungen erkundete er Deutschland in Europa und im Kosmos und bedichtete seine Landschaften und Menschen aus der Perspektive seines humanistischen Ichs. Von seinen großen Werken erscheint hier das Oden-Buch von 1513 erstmals als zweisprachige Ausgabe mit Erläuterungen.
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Rezensionsanfragen stellen Sie bitte an unsere Presseabteilung, Frau Elke M. Milbli (mibli[at]narr.de)
