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Einführung in die Romanische Sprachwissenschaft

Französisch, Italienisch, Spanisch


Autor: Anja Platz-Schliebs, Katrin Schmitz, Natascha Müller, Emilia Merino Claros
ISBN: 978-3-8233-6628-7
Artikelnr.: 16628
Seiten: 334
Einband: kartoniert
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungstermin: 07.12.2011




Kategorien:
Sprachwissenschaften | Romanistik | Lehrbücher | narr studienbücher | Müller, Natascha | Schmitz, Katrin |
Keywords:
Einführung in die Romanische Sprachwissenschaft, Einführung in die Sprachwissenschaft, Französisch, Italienisch, Linguisten, Pragmatik, Romanisch, Romanische Sprachen, Romanische Sprachwissenschaft, Spanisch, Sprache, Sprachtheorie, Sprachwissenschaft

Verfügbarkeit: sofort lieferbar

19,99 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Details

Speziell auf die Bedürfnisse von BA-Studierenden ausgerichtet, bietet dieses Studienbuch eine interessante und verständliche Einführung in die Sprachwissenschaft des Französischen, Italienischen und Spanischen. Neben den traditionellen Teildisziplinen der Sprachwissenschaft werden psycho-, neuro- und soziolinguistische Aspekte berücksichtigt und eigene Kapitel zur Pragmatik und den Berührungspunkten zwischen Sprach- und Literaturwissenschaft angeführt. Inhaltlich aufeinander aufbauend steht in den einzelnen Kapiteln nicht nur das Faktenwissen im Vordergrund, sondern ebenso das Wissen um die Anwendung sprachlicher Phänomene. Hierzu werden neben Sprachtheorien auch empirische Studien verständlich dargestellt. Schließlich ermöglicht die kontrastive Betrachtung der drei romanischen Sprachen einen tieferen Einblick in deren Struktur. Zu den zahlreichen Illustrationen werden umfangreiches Beispielmaterial und spezielle Übungsaufgaben zur Vertiefung des Gelernten dargeboten. Besondere Hilfestellung für das Studium gibt das abschließende Kapitel mit speziellen Arbeitstechniken für Linguisten.

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Yvonne Stork, Vox Romanica 72 (2013), S. 306-308:
"Die Einführung ist sehr verständlich und in einem erfrischenden Ton geschrieben; sie überzeugt durch ihre Anschaulichkeit."

Kundenmeinungen

Gelungene Einführung in die Sprachwissenschaft Kundenmeinung von Marc A. D. A.
Gesamt
Die "Einführung in die Romanische Sprachwissenschaft" ist tatsächlich als eine solche zu bezeichnen und kann auch getrost verwendet werden, denn sie ist gut gelungen, wenn auch hier und da mit kleinen Schwächen versehen. Natürlich können in doch noch recht wenigen Seiten (etwas mehr als 300) kaum alle Aspekte zur vollen Zufriedenheit dargestellt werden, welche notwendig sind, um eine "volltönende" Einführung in die Frankoromanistik, Italianistik und Hispanistik darzustellen, allerdings sei bereits gesagt, dass die beteiligten Autoren ihre Sache gut gemacht haben. Dieses Werk ist sowohl für Studenten der o.g. Fachrichtung als auch Studenten der Translationswissenschaft sowie interessierten Laien zu empfehlen, da es außer entsprechenden Sprachkenntnissen kaum Vorwissen voraussetzt.

Das Buch ist optisch ansprechend gestaltet und wird durchweg mit Grafiken, Modellen und Tabellen ergänzt, was allerdings in fast allen Fällen nicht zum Verlust der Übersichtlichkeit führt. Besonders der gelungene Aufbau der einzelnen Kapitel soll hier positiv hervorgehoben werden. Auch die nach jedem Kapitel folgende Literaturliste ist überaus nützlich, um weitere Informationen zu dem vorher angeschnittenen Thema zu finden. Hier muss klar gesagt werden, dass einige Themen je nach Geschmack etwas kurz behandelt werden, was in anderen Rezensionen zum Werk bereits thematisiert wurde und mit Sicherheit auch dem Einführungscharakter geschuldet ist – allerdings ist dies für mich ein kaum negativer Punkt, da der grundlegende Überblick weiterhin gegeben ist.

Ein weiterer positiver Aspekt sind die eingerückten Kurzdefinitionen nach Abschnitten, welche aber zum Teil auch als Teil des Textes zu finden sind. Abgeschlossen wird das Buch mit einem Kapitel zum wissenschaftlichen Arbeiten, welches zwar kurz gehalten ist, jedoch viele wichtigen Informationen beinhaltet und vor allem aufgrund der Beispiele aus dem Fachbereich sehr nützlich ist.

Ein bisschen schade ist allerdings noch, dass die meist sehr guten Beispiele nicht immer in entsprechender Übersetzung oder Zweitsprache zu finden sind, was je nach gewählter Fächerkombination Probleme bereiten kann, gerade dann, wenn eine romanische mit einer nicht-romanischen Sprache kombiniert wird und daher womöglich nur eine Sprache in vollem Umfang beherrscht wird. Daher sollte darauf geachtet werden, dass die Sprachkenntnisse in allen romanischen Sprachen ausreichend sind, um Beispieltexte zu verstehen. Aber auch von Studierenden einer einzelnen romanischen Sprache kann dieses Buch gerne verwendet werden, denn die Beeinträchtigung hält sich in Grenzen.

Zusammenfassend sei gesagt, dass dies eine tatsächlich sehr gelungene Einführung geworden ist, die meist nur kleinere Schwächen oder etwas unsaubere Formulierungen aufweist, jedoch sind vor allem der Sprachvergleich, die behandelten Thematiken, der Aufbau des ganzen Werkes sowie der einzelnen Kapitel positiv hervorzuheben. Zu empfehlen besonders den Studierenden mehrerer romanischer Sprachen, welche einen grundlegenden Überblick über die entsprechenden Teildisziplinen wünschen und nach weiterer Literatur für Spezialthemen suchen, um diese dann in größerer Tiefe auszuarbeiten.
(Veröffentlicht am 27.11.13)
ein guter Überblick in die Thematik Kundenmeinung von Alexander
Gesamt
Das Einführungswerk in die romanische Sprachwissenschaft liefert einen guten ersten Überblick in die Teildisziplinen der Linguistik.
Das erste Kapitel liefert eine allgemeine wissenschaftliche Übersicht und überzeugt mit interessanten Formulierungen. Das sich anschließende Kapitel über Phonetik und Phonologie ist sehr umfangreich beschrieben; klare Tabellen und Abbildungen erleichtern das Verständnis.
Im Bereich Morphologie wäre es übersichtlicher gewesen, die Beispiele nach Sprachen klarer von einander zu trennen , da das Auge schnell zwischen den Sprachen „springt“ und den Überblick verliert.

Das Kapitel zur Entwicklung der romanischen Sprachen ist ansprechend gestaltet – gut verständlich werden die einzelnen Entwicklungsphasen beschrieben, ebenfalls gut durch eindeutige Abbildungen illustriert. Auch hier wäre es allerdings schön gewesen, die Sprachen noch klarer voneinander abzutrennen. Dies erleichtert ein gezieltes Nachschlagen.
Auch das Kapitel Semantik überzeugt durch seine übersichtliche Darstellungen. Dank der Beispiele werden die einzelnen Phänomene verständlicher, dennoch wäre es schön, auch hier nach Sprachen noch stärker zu differenzieren.
Sehr gut ist der Abschnitt der Arbeitstechniken für Linguisten, da Einführungen in das Wissenschaftliche Arbeiten an vielen Universitäten fehlen. So kann man sich mit dem Bibliographieren und dem richtigen Zitieren vertraut machen.

Zusammenfassend überzeugen eine klare und verständliche Sprache, hilfreiche Beispiele und auch graphisch hervorgehobene Merkkästen. In diesen werden wichtige Fachtermini kurz und präzise definiert – durch ihre Markierung sind sie gerade beim gezielten Nachschlagen hilfreich.
Für Studienanfänger liefert es eine gute Übersicht und bietet eine hilfreiche erste Orientierung im Bereich der Sprachwissenschaft – gerade für das Französischstudium bietet sich das Einführungswerk von Monika Sokol als weitere Vertiefung an, da hier noch stärker auf sprachliche Besonderheiten eingegangen wird. (Veröffentlicht am 19.02.13)
Idealer Studienbegleiter Kundenmeinung von Noel
Gesamt
Das Autorinnen-Team hat mit "Einführung in die romanische Sprachwissenschaft" einen idealen Studienbegleiter und Basislektüre für angehende Sprach- und Literaturwissenschafter geschaffen. Alle möglichen Aspekte und Phänomene der Sprachwissenschaft werden ausführlich und lebendig erklärt, sodass sich das Werk gut lesen lässt. Vor allem kann ich das Buch für Seminar- bzw. Prüfungsarbeiten empfehlen, dank der vielen praktischen und bildlichen Beispielen innerhalb der einzelnen Kapitel und auch der konkreten Aufgaben am Ende eines jeden Kapitels, die dem Leser/der Leserin gleichzeitig ein Resümee der vorhergehenden Einheiten gibt.

Defintionen und Fachbegriffe werden verständlich erklärt und das Layout und die Textgestaltung sind leserfreundlich. Vorteilhaft ist die Gestaltung der Literaturhinweise, die sich im Falle von "Einführung in die romansiche Sprachwissenschaft" in den Fußzeilen befinden und nicht wie in manch anderen Werken am Ende. Dadurch wird ein schnellerer Zugriff auf themenspezifische Literatur ermöglicht.

Negativ zu bewerten gibt es an diesem Sudienbuch wenig, außer dass, wie bereits Kundenmeinungen anderer Leser/Innen kurz erwähnt haben, die Geschichte und Entstehung der romanischen Sprache zu kurz kommt.

Eindeutig positiv ins Auge gestochen ist mir das letzte Kapitel "Arbeitstechniken für Linguisten". Es gibt Hilfestellungen für Studienarbeiten aller Art sowie Empfehlungen für Arbeitstechniken und -weisen. Ganz wesentliche und elementare Dinge wie z.B.: Wie arbeitet man mit Bibliographien? Was sind Datenbanken? Wie recherchiere ich am Besten und welche Medien verwende ich dazu? werden dabei erklärt und können somit einem Studenten das Leben wesentlich erleichtern. Fazit: eine umfassende und studentenfreundliche Lektüre; auf jeden Fall zum Weiterempfehlen!

(Veröffentlicht am 14.11.12)
Ein rundum gelungenes Werk Kundenmeinung von Concepción Rico Albert
Gesamt
Die Einführung in die Romanische Sprachwissenschaft. Französisch, Italienisch, Spanisch weist zahlreiche Stärken auf, die ihre Anschaffung rechtfertigen. Da sei beispielsweise der didaktische Aufbau des Werks genannt, der trotz der auf den ersten Blick für eine Einführung recht ungewöhnlich anmutenden Reihenfolge durchaus gelungen ist. Im ersten Kapitel werden konkrete Anwendungsbereiche der Sprachwissenschaft vorstellt: Erstspracherwerb, Psycholinguistik, Neurolinguistik und Soziolinguistik. Der Leser erhält einen Überblick über die Linguistik, bevor er in den folgenden Kapiteln mehr über deren Kernkompetenzen Phonetik und Phonologie, Morphologie, Semantik, Syntax und Pragmatik erfährt.

Auf die Morphologie folgt im vierten Kapitel eine Erläuterung der Sprachen und Varietäten der Romania sowie der Entwicklung des Vulgärlateins in die romanischen Sprachen von heute. Im vorletzten Kapitel werden einige Berührungspunkte zwischen Sprachwissenschaft und Literaturwissenschaft angeführt; das letzte Kapitel bietet dem Leser konkrete Arbeitstechniken für die Anfertigung linguistischer Studienarbeiten. Ein alphabetischer Index rundet das Werk ab.

Die Literaturhinweise befinden sich nicht, wie gewohnt, am Ende des Werkes, sondern sind auf die Kapitel bezogen an deren jeweiligem Ende aufgeführt. Mit zahlreichen „Klassikern“ und aktuellen Publikationen ist die Literaturauswahl sehr umfassend. Vor den Literaturhinweisen sind in jedes Kapitel einige Übungsaufgaben integriert, mit denen der Leser das Gelernte festigen soll. Obgleich diese Aufgaben zum Teil einen erhöhten Schwierigkeitsgrad aufweisen, können sie sowohl im Unterricht als auch im Selbststudium durchgeführt werden.

Der behandelte Lehrstoff ist aktuell, insbesondere da er aus mehreren Blickwinkeln vermittelt wird: aus dem allgemeinen (Sprachwissenschaft), dem historischen (Sprachvariation in der Romania), dem linguistischen (unterschiedliche sprachliche Subsysteme) und dem interdisziplinären (Schnittstelle von Literatur- und Sprachwissenschaft).

Alle Kapitel werden mit vielen aktuellen Beispielen aus den drei behandelten Sprachen veranschaulicht. Zahlreiche Tabellen, einleuchtende Zeichnungen und Abbildungen und die gelungene typographische Gestaltung erhöhen die Leserfreundlichkeit. Trotz seines „Einführungscharakters“ ist das Buch eine gute Examensvorbereitung, da es dem Leser – bei gewissenhafter Durcharbeitung – solide Kenntnisse der sprachlichen romanischen Vielfalt vermittelt.
(Veröffentlicht am 27.10.12)
Ein allen Romanisten zu empfehlendes Buch Kundenmeinung von Verena D.
Gesamt
Die „Einführung in die romanische Sprachwissenschaft“ ist in meinen Augen ein exzellentes Werk, das sich mit allen Kernkompetenzen der Linguistik beschäftigt und durch seine bilingualen Beispiele besticht. Im Gegensatz zu den meisten sprachwissenschaftlichen Bücher, die ein Beispiel bringen und sich wie zufällig des Englischen bedienen, reduziert sich dieses Buch auf eine bestimmte Sprachfamilie (und innerhalb dieser noch einmal) womit letztendlich die Phänomene jener Sprachen genauer betrachtet werden können. Es werden aber auch deutsch- und englischsprachige Beispiele geboten (letztere vor allem bei den Sprachtheorien, die ja auch meist aus dem anglophonen Raum stammen).

Da manche Konzepte anfänglich schwer verständlich sind, wird dem Leser laufend eine bildliche Unterstützung geboten. Sei es durch Tabellen, einem Querschnitt des Sprachapparates, Straßenschilder oder veranschaulichen Zeichnungen, welche die Neurolinguistik zugänglicher machen.

Ein großes Plus sind ebenfalls die Definitionen, die vor allem durch ihre etymologischen Erklärungen bestechen. Endlich weiß man nicht nur was der Begriff beschreibt, sondern auch was er bedeutet! Als Kontrapunkt wäre zu erwähnen, dass es kein Glossar gibt und man die Definitionen somit im Index nachzuschlagen hat, um dann die entsprechende Seite zu finden. Ebenso schade ist die Tatsache, dass die Begriffe nur auf Deutsch angegeben werden und nicht in den drei großen romanischen Sprachen. (Mit Ausnahme des signifant und signifié, dass es in alle drei Sprachen geschafft hat.)

Zu guter Letzt mein liebstes Kapitel: jenes über die „Arbeitstechniken für Linguisten“. Der Ablauf einer Literaturrecherche wird Schritt für Schritt durchgespielt. Zuerst ein paar Tipps für die Themenfindung und danach Hilfestellungen und Anleitungen zur Verwendung der wichtigsten Online-Datenbanken, wie der MLA. Zum Schluss gibt es dann auch noch einen Abschnitt über „richtiges“ Zitieren und die Erstellung einer Bibliographie. Eigentlich sollten all diese Dinge an der Universität gelehrt werden, jedoch hängt es viel zu oft vom Professor ab ob diese Punkte gestreift oder gleich komplett vernachlässigt werden.
(Veröffentlicht am 27.10.12)
Gelungene, leserfreundlicheund zeitgemäße Einführung Kundenmeinung von Ansgar K.
Gesamt
Das neue Werk "Einführung in die Romanische Sprachwissenschaft" von Anja Platz-Schliebs bietet den optimalen Start in die Sprachwissenschaft. Dieses am Anfang sehr komplex wirkende Thema wird in diesem Buch anschaulich erklärt und die vielen Beispiele und Schemata helfen dem Leser, den zu lernenden Stoff schnell zu begreifen.

Als Einführung eignet sich das Buch vor allem für die ersten Seminare und Vorlesungen im sprachwissenschaftlichen Studium. Die anfallenden Klausuren sollten damit ebenfalls gemeistert werden können. Für Studenten der höheren Semester eignet es sich um Basiswissen rasch und präzise zu wiederholen. Somit kann einen das Buch das ganze Studium über gute Dienste erweisen.

Besonders gut gelungen sind die Themenbereiche Morphologie und Syntax . Der Lerninhalt wird durch leicht verständliche Sprache vermittelt und man kann durch kurze prägnante Definitionen schnell nachvollziehen, was wichtig ist.

Etwas unzureichend ist der Bereich Sprachgeschichte. Hier fehlen in der Entwicklung wichtige Begriffe wie langue d'oc und langue d'oil(kann es aber nur für Galloromanisten beurteilen). In diesem Fall sollte man einfach das schöne Novum des Buches nutzen und sich das Literaturverzeichnis, das nicht am Ende ist sondern sehr übersichtlich am Ende jedes Kapitels, anschauen, und nach Erweiterungen suchen.

Ein weiteres Plus ist, dass bei dieser Einführung über den Tellerrand hinausgeschaut wurde und versucht wurde die Linguistik praxisnah zu präsentieren indem viele Zusammenhänge geschaffen bzw. einfach nur erklärt werden, was zur wertvollen Motivation werden kann nach so manchem Seminar, das so praxisfern scheint. (Veröffentlicht am 27.10.12)
Ein sehr lesenswertes Fachbuch Kundenmeinung von Andrea S.
Gesamt
Die „Einführung in die Romanische Sprachwissenschaft“ stellt in vielerlei Hinsicht ein innovatives Lehrbuch dar:
Sie stützt sich, im Gegensatz zu den zumeist einzelsprachlich orientierten sprachwissenschaftlichen Einführungen, auf das Französische, Italienische und Spanische und wird an zahlreichen Stellen vor allem durch Beispiele aus dem Deutschen und Englischen, aber auch aus weniger verbreiteten Sprachen wie Kreolsprachen und Indianersprachen veranschaulicht.
Behandelt werden breite Themenfelder der Romanistik, die in origineller Weise durch das universalistisch ausgerichtete Kapitel über die „Wissenschaft vom sprachlichen Wissen“ mit den inhaltlichen Schwerpunkten zu Erstspracherwerb, Neurolinguistik und Soziolinguistik eingeleitet werden.
Gut zu lesen ist das Kapitel über die Phonetik und Phonologie, welches vor allem dafür geeignet ist, bereits erworbenes Wissen über die einzelnen romanischen Sprachen in einem sprachvergleichenden Kontext zu festigen. Sehr hilfreich ist hierbei – wie im gesamten Werk – die anschauliche Darstellung anhand von Tabellen und Abbildungen, ohne jedoch das einzelsprachliche Üben und Vertiefen des Transkribierens zu ersetzen. Ein weiteres Kapitel der „Einführung in die Romanische Sprachwissenschaft“ stellt die Morphologie dar, in welchem es jedoch überwiegend um die Wortbildung geht und die Flektion hierin bewusst weitestgehend ausklammert wird. Lesenswert sind weiterhin die Darstellungen im Rahmen des Kapitels über die Romania und ihre Sprachen und Varietäten. Die Herausbildung des Französischen, Italienischen und Spanischen nimmt hierbei jedoch lediglich einen relativ geringen Gesamtumfang ein und sollte daher im Studium, speziell zur Prüfungsvorbereitung, um vertiefende Studien speziell zu Sub-, Super- und Adstraten ergänzt werden.
Innovativ sind weiterhin die Integration der Kapitel über die Semantik, die Syntax, die Pragmatik und die Berührungspunkte von Sprach- und Literaturwissenschaft in das kompakte Sprachlehrwerk; auch das abschließende Kapitel über die Arbeitstechniken für Linguisten ist vor allem für angehende Studierende von unschätzbarem Wert und kann als Leitfaden für das gesamte Studium genutzt werden.
Das Werk besticht durch seine Übersichtlichkeit, Anschaulichkeit, sowie die Integration von fakultativen Übungen im Anschluss an jedes Kapitel; zwecks thematischer Zuordnung ist für den Leser weiterhin das an jedes Kapitelende angebrachte Literaturverzeichnis hilfreich. Hervorzuheben ist neben dessen Aktualität schließlich auch die Einbindung moderner Recherchemethoden in das Sprachlehrwerk.
Insgesamt handelt es sich bei der „Einführung in die romanische Sprachwissenschaft“ um ein sehr lesenswertes Fachbuch.
(Veröffentlicht am 27.10.12)
Vom ersten Semester bis zur Abschlussprüfung Kundenmeinung von Romanistikstudentin
Gesamt
Die Einführung in die Romanische Sprachwissenschaft ist ein auf die Sprachen Französisch, Italienisch und Spanisch ausgelegtes Studienbuch, das sowohl für Studienanfänger auch für fortgeschrittene Studierende sehr hilfreich sein kann. In anschaulichen und gut verständlichen Einheiten wird das Basiswissen der Sprachwissenschaft dargelegt, wobei durchaus auch tiefergehende Informationen geliefert werden.
+ Die Unterteilung in Teilgebiete bzw. Disziplinen der Sprachwissenschaft erleichtert das Finden benötigter Informationen
+ Zusammenfassungen am Ende jedes Kapitels unterstützen ein Verständnis für die allgemeine Bedeutung eines Sachverhalts - und genau das kommt im Studium leider oft zu kurz.
+ Mit einem kurzen Fragenkatalog, der sowohl Reproduktion als auch Transfer verlangt, der Lernerfolg am Ende einer Einheit gut selbst überprüft werden - eine optimale Prüfungsvorbereitung
+ Informationen zu verschiedenen Sprachgemeinschaften ermöglichen ein Verständnis der Romania als Makrokultur, daher auch optimal für Studenten, die nur eine oder zwei Sprachdomänen studieren, aber die Gesamtromania betreffende Informationen benötigen
+ über die bibliogrphischen Angaben ist ein Nachverfolgen und Nachlesen der zitierten Quellen gut möglich


Fazit: Eine rundum gelungene, didaktisch geschickte Einführung in die Sprachwissenschft für das gesamte Studium der Romanistik - sollte in keinem Bücherschrank fehlen.
(Veröffentlicht am 27.10.12)
Ideales Werk zum Nachschlagen Kundenmeinung von bjanke
Gesamt
Wie der Name des Buches "EInführung in die Romanische Sprachwissenschaft" bereits verrät, handelt es sich um ein Buch, das die drei wichtigsten romanischen Sprachen Französisch, Italienisch und Spanisch umfasst. Es ist daher ideal geeignet für den Romanistikstudenten mit zwei oder mehr Sprachdomänen. Aber auch der Student nur einer romanischen Sprache kommt auf seine Kosten. In sprachvergleichenden Seminaren hilft das Buch dem unwissenden Studenten der fremden romanischen Sprache in ausreichendem Maße.

Es werden sowohl theoretische Aspekte der Sprachwissenschaft wie auch spezifische Inhalte der Zielkulturen gegeben. Allgemeines Wissen zur Sprachentwicklung sowie Phonetik und Morphologie über Semantik, Syntax und Pragmatik vermitteln in ausreichendem Maße Wissen, das für das gesamte Studium der Sprachwissenschaft von Nutzen ist. Die Entwicklung der drei bedeutendsten romanischen Sprachen Französisch und Italienisch und Spanisch wird zunächst allgemein und im Fortlaufenden speziell auf die einzelnen Entwicklungsstadien der Sprache dargestellt. Alle entscheidenden Bereiche der Sprachwissenschaft werden dabei in vollem Maße abgedeckt.

Besonders für Studienanfänger ist sind die Arbeitshinweise für Linguisten geeignet, die die neuen Arbeitsmethoden an einer Universität erläutern und mit Bildmaterial anschaulich darstellen, das Leben eines Erstsemesterstudenten erleichtern.

Die Untergliederung der Kapitel ist sinnvoll und nicht zu großschrittig. Das Inhaltsverzeichnis ermöglicht ein schnelles Findes der gesuchten Informationen. Auch für Anfänger verständlich beschrieben werden die einzelnen Themen abgehandelt. Es werden dabei zahlreiche Beispiele und ausreichend Erläuterungen gegeben, um ein Textverständnis sicherzustellen. Dabei ist besonders zu vermerken, dass wichtige Definitionen nicht nur markiert sondern auch mittels im Buch fortlaufender Zeichen vom restlichen Text herausgelöst und hervorgehoben werden.

Obwohl das Buch "EInführung in die Romanische Sprachwissenschaft" heißt, ist nicht nur für Erstsemester geeignet. Es bietet eine ideale Grundlage, um auf wichtiges Wissen zurückzugreifen oder die Kenntnisse um neues Wissen erweitern zu können. Es ist also eine Investition, die sich für das gesamte Studium der Sprachwissenschaft bezahlt macht, da grundlegendes und teilweise vertieftes Wissen erlernt werden kann. (Veröffentlicht am 27.10.12)
Studienanfängern nicht zu empfehlen Kundenmeinung von Christian Hopp
Gesamt
Studierende einer romanischen Sprache haben gewöhnlich in einem ihrer ersten Semester zwei einführende sprachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen: zum einen eine Einführung in die romanische Sprachwissenschaft im Allgemeinen, zum anderen eine Einführung in die Sprachwissenschaft der studierten Sprache. Bislang war es immer nötig, sich für jede der beiden Veranstaltungen ein separates Buch zu kaufen. Das frisch erschienene, optisch ansprechende Werk aus dem Narr-Verlag erhebt den Anspruch, eine „all in one“-Einführung zu liefern: sowohl in die verschiedenen Teilbereiche der Linguistik (z. B. Phonologie, Morphologie, Semantik, Syntax etc.) als auch in einzelne Aspekte sowie der Sprachgeschichte des Französischen, Italienischen und Spanischen.
Allerdings erfüllt das Buch genau diesen Anspruch nicht. Wohingegen die Einführungen in die einzelnen Teilbereiche der Linguistik mit Beispielen aus den romanischen Sprachen noch durchaus vertretbar sind, wird der Überblick über die Romania denkbar oberflächlich auf weniger als 50 (von 334 Seiten) abgehandelt. Weiterhin sind die Artikel zur Geschichte der einzelnen romanischen Sprachen viel zu oberflächlich: So wird z. B. der so wichtige Quantitätenkollaps nicht einmal erwähnt. Hinzu kommt eine völlige Verschiebung der Gewichtung der Schwerpunkte. Anstatt sich z. B. die Unterschiede zwischen lateinamerikanischem und peninsulärem Spanisch vorzunehmen, beschäftigen sich die Autorinnen mit marginalen Themen wie Jugendsprachen in der Romania. Doch wäre dies alles noch vertretbar, wenn die Darstellung überzeugen würde. Doch auch hier gibt es Mängel, insbesondere in der Präzision im Ausdruck. So wird die Lenisierung der intervokalischen Okklusive in der Westromania als Kriterium der Unterscheidung zur Ostromania wie folgt erklärt: „Während sie im Ostromanischen erhalten bleiben, sind sie in der Westromania entweder verändert oder ganz verschwunden“ (S. 138). Eine schwammigere und unpräzisere Erklärung ist kaum möglich. Ferner wäre es schön gewesen, auch die anderen Sprachen der Romania (z. B. das Katalanische, Portugiesische und Rumänische) zumindest kurz zu behandeln. Doch was hilft hier die Gegenüberstellung von Artikel 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in allen romanischen Sprachen, wenn der unerfahrene Leser sich nichts bezüglich der Aussprache vorstellen kann? Wie schön haben doch einst Pöckl et al. den Turmbau von Babel in allen romanischen Sprachen wiedergegeben und mit phonetischer Transkription versehen.
Doch was lässt sich über den Rest des Buches sagen? Auch in anderen Kapiteln fallen Schönheitsfehler ins Auge, über die man, würden sie allein vorkommen, noch milde hinwegsehen könnte, obgleich jedem Studenten massiver Punktabzug droht, würde er auch nur einen dieser Art in einer Hausarbeit begehen. So werden im Kapitel über Phonetik und Phonologie mal die Betonungszeichen bei den Transkriptionen gesetzt, mal nicht. Manchmal sind sie sogar falsch gesetzt (S. 70). Obwohl gleich drei Autorinnen mit diesem Kapitel betraut waren, werden einmal selbst die Klammern der einzelnen Transkriptionsarten verwechselt. Ebenso sind die Autorinnen im ganzen Buch inkonsequent bei der Setzung des Akzents auf griechischen Wörtern. Solche Fehler sind einfach nur peinlich. Die Häufung all dieser Fehler lässt den Eindruck entstehen, hier wurde mit der heißen Nadel gestrickt. Ein Lob gebührt daher der Ehrlichkeit des nicht genannten Verfassers des Vorworts, in dem es heißt, Dr. Irme Kuchenbrandt habe sie „praktisch in ‚letzter Minute‘ mit detaillierten Kommentaren, v. a. zur Phonologie, unterstützt“ (12).
Die Liste der Mängel in diesem Buch lässt sich fortsetzen: Es bliebe mir z. B. übrig zu bemerken, dass bei der oberflächlichen Behandlung der Morphologie nicht auf die so wichtige terminologische Unterscheidung zwischen französischer Schule (Matinet) und amerikanischem Deskriptivismus eingegangen wird oder dass Roman Jakobsons Aufsatz über „Linguistik und Poetik“ zwar in Ansätzen erklärt wird, er jedoch im Literaturverzeichnis vergeblich gesucht wird. Irgendwann stellt sich dem in der Romanistik vertrauten Leser die Frage: Welcher Eindruck wird hier einem Erstsemester von wissenschafltichem Arbeiten vermittelt?
Als Fazit halte ich darum fest, dass ein Erstsemester nicht daran vorbeikommen wird, sich weiterhin zwei Bücher zu kaufen: Ich empfehle hier nach wie vor Pöckel et al. Einführung in die romanische Sprachwissenschaft (Tübingen: Niemeyer 2007) und Geckelers jeweilige Einführung in die Einzelphilologien. Das hier vorgelegte Werk ersetzt keines davon. Studenten aus höheren Semestern werden noch das eine oder andere aus einem der Kapitel mitnehmen können, Erstsemester werden hingegen verwirrt und bekommen nicht das vermittelt, was sie brauchen. Dass hier z. B. Psycholinguistik, Neurolinguistik und Spracherwerb vertieften Eingang finden, ist schön. Allerdings kommt man immer noch gut durch das Studium, ohne irgendetwas davon zu wissen.
(Veröffentlicht am 27.10.12)
Ein Buch für alle Kundenmeinung von Andreas Bockholt
Gesamt
Ich befinde mich grade in der Examensvorbereitung und musste mich nach möglichen Prüfungsthemen umschauen, von daher habe ich ein Werk gesucht, mit dem ich mir einen Überblick über die wichtigsten Themen der Sprachwissenschaft (ich studiere Italienisch) verschaffen konnte! Nach langem Suchen ist "Einführung in die Romanische Sprachwissenschaft" das Buch, was mich am meisten überzeugt hat. Allgemeinsprachwissenschaftlich wie auch fachbezogen liefert es einen detailierten (und trotzdem übersichtlichen) Querschnitt über alle wichtigen Themen. Dies ist zudem mit anschaulichen Karikaturen und Graphiken ansprechend gestaltet. Sämtliche wichtigen romanischen Sprachen werden abgedeckt und die Kapitel liefern Anstöße und Ideen für eigene weiter Recherchen. Was das Kapitel mit den Arbeitstechniken angeht, muss ich sagen, dass ich dieses etwas überflüssig finde, da am Ende sowieso jeder Professor andere Vorgaben und Anforderungen stellt und diese "Techniken" eigentlich zu Beginn des Studiums oft genug durchgekaut werden. Ansonsten überzeugt mich das Buch voll und ganz und ich würde es jederzeit weiterempfehlen! Es ist sowohl als Einführung wie auch zum Wiederholen und zur Kenntnisvertiefung hervorragend geeignet! (Veröffentlicht am 27.10.12)
Empfehlenswerte Einführung Kundenmeinung von Georg
Gesamt
Ich habe das Buch "Einführung in die Romanische Sprachwissenschaft", von Herausgeberin Anja Platz-Schliebs, auszugsweise gelesen. Meiner Meinung nach kann man guten Gewissens behaupten, dass es als Einführung in das Fachgebiet der Linguistik sehr empfehlenswert ist.
Die ausgewiesene Zielgruppe des Buchs sind Studierende im Grund-, bzw. Bachelorstudium - und dieser wird auch ein sehr umfangreicher Überblick über die Teildisziplinen der Linguistik im Bezug zu den "großen" romanischen Sprachen geboten.
Das Buch behandelt die wichtigsten und größten Disziplinen Morphologie, Syntax, Pragmatik, Semantik, Phonetik und Phonologie sehr ausführlich und, was wohl am wichtigsten ist, auch äußerst verständlich. Linguistische Vorkenntnisse werden nämlich nicht vorausgesetzt, sondern schlichtweg gut vermittelt (was leider bei vielen geisteswissenschaftlichen "Einführungs"büchern nicht gegeben ist). Eine ausreichende Anzahl an Beispielen - die stets in allen drei romanischen Sprachen präsentiert werden - und die vielen Illustrationen/Tabellen ergänzen dabei die hilfreichen Texte, die sich stets an den wichtigsten wissenschaftlichen Quellen orientieren.
Neben den bereits erwähnten ausführlichen Teilen der Linguistik, handelt das Buch auch relativ kurz weitere linguistische Unterkategorien, wie z.B. Soziolinguistik ab (was aber für Einführungsbuch absolut in Ordnung ist). Einzig und allein die Romanische Sprachgeschichte kommt in diesem Werk, meiner Meinung nach, deutlich zu kurz.
Dennoch ist das Lehrbuch von Platz-Schliebs ein Werk zur guten und möglichst leichten Einführung, sowie zum späteren Nachschlagen.
(Veröffentlicht am 27.10.12)
Gute Einführung Kundenmeinung von Christina U.
Gesamt
Das Buch „Einführung in die Romanische Sprachwissenschaft “ bietet einen gute und verständliche Grundlage für einen Einstieg in diesen Wissenschaftsbereich.

In neun Kapiteln werden verschiedene Askepte des Sprachwissenschaft thematisiert. Nach einer kurzen Einleitung werden die verschiedenen Unterkapitel in angenehmer und überschaubarer Länge vorgestellt. Dabei wird eine gut verständliche Sprache verwendet und zahlreiche Beispiele konkretisieren die Theorie. Besonders gut gelungen sind die Definitionen der Fachtermini, die graphisch abgehoben, kurz und bündig sind.
Der Einsatz von Tabellen, Übersichten und Schaubildern erleichtert zudem das Verständnis und lockert das Thema auf. Die gewählte Schriftart, Schriftgröße und Textanordnung tragen zum flüssigen Lesen bei.

Am Ende jedes Kapitels gibt es einige Übungen, die dem Leser Rückmeldung zu seinem Verständnis geben. Lösungen sind im Internet zu finden, was ich persönlich sehr nützlich finde. Abschließend gibt die Literaturliste noch einmal ganz konkrete Möglichkeiten, gezielt einige Unterthemen nachzuschlagen.

Das Buch würde ich für die Seminararbeit empfehlen – denn dank der vielfältigen und konkreten Beispiele kann es vor allem Neulingen einen guten Einblick und umfangreichen Überblick über die Thematik geben. Zudem bietet es sich zu Klausurvorbereitung an, da konkrete Fragen und Übungen am Ende der jeweiligen Kapitel angeboten werden.
Abschließend kann ich das Buch nur weiterempfehlen.
(Veröffentlicht am 27.10.12)

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