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Fremdsprachenunterricht und Neurowissenschaften


Autor: Michaela Sambanis
ISBN: 978-3-8233-6800-7
eBook-ISBN: 978-3-8233-7800-6
Artikelnr.: 16800
Seiten: 160
Einband: kartoniert
Erscheinungstermin: 18.09.2013





Kategorien:
Sprachwissenschaften | Fremdsprachendidaktik/ Deutsch als Fremdsprache | Spracherwerb, Zweitspracherwerb, Schrifterwerb | Lehrbücher | narr studienbücher | Neuerscheinungen | Sambanis, Michaela | September 2013 |
Keywords:
Emotion und Kognition, Fremdsprache, Fremdsprachendidaktik, Fremdsprachenunterricht, Kognition, Unterrichtspraxis

Verfügbarkeit: sofort lieferbar

19,99 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Details

Fremdsprachenunterricht und Neurowissenschaften betrachtet das Thema Lernen im Licht neurowissenschaftlicher Erkenntnisse und zugleich aus dem Blickwinkel der Fremdsprachendidaktik. Zusammenhänge werden erklärt, Einblicke in praxisrelevante Forschung gegeben und Studien referiert. Das Buch stellt viele anwendbare Vorschläge für die Praxis von der Grundschule bis zur gymnasialen Oberstufe vor, darunter Impulse aus der Dramapädagogik, die im Englisch- und Französischunterricht sowie bei anderen Fremdsprachen eingesetzt werden können. Fremdsprachenunterricht und Neurowissenschaften richtet sich an Lehramtsstudierende, Referendare, Lehrkräfte sowie Aus- und Fortbildende.

Manfred Schewe & Micha Fleiner, SCENARIO Vol. 2013/2. S.103-105:
"Fazit: Neben einer überzeugenden Vernetzung klassischer Themen der Fremdsprachendidaktik mit dem derzeitigen Erkenntnisstand der Neurowissenschaften gelingt es Sambanis mit der vorliegenden Publikation, insbesondere im Hinblick auf eine theoretische Fundierung performativer Formen des Lehrens und Lernens einen neuen Meilenstein zu setzen. Sowohl Kolleginnen und Kollegen, die in der Lehreraus- und -fortbildung tätig sind, als auch Lehramtsstudierenden fremdsprachlicher Fächer sei sie daher wärmstens empfohlen."
Die vollständige Rezension finden sie hier: http://research.ucc.ie/journals/scenario/02/08-ScheweFleiner-2013-02-de.pdf

Bibliographie Moderner Fremdsprachenunterricht 2014-1:
"Neben zahlreichen theoretisch fundierten Kapiteln findet man regelmäßig sogenannte Praxisfenster, in denen fiktive Lehrkäfte ihre Praxiserfahrungen in den jeweiligen Themenbereichen teilen."

Buchtipp von Engelbert Thaler, Praxis Fremdsprachenunterricht 01/2014, S. 19

Michael Staiger, Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung 54/2014, S. 72-74:
"Insbesondere die „Praxisfenster“ als innovative Idee der Buchkonzeption bieten Praktikern einen realen Bezugsrahmen, sodass ich Fremdsprachenunterricht und Neurowissenschaften nicht nur allen Französisch- und Englischlehrkräften mit Nachdruck empfehle, sondern auch Lehrkräften anderer (Sprachen-)Fächer, Lehramtsstudierenden, Referendaren und außerdem allen, die schon immer einmal wissen wollten, was beim Lernen eigentlich passiert und wie das Gehirn dabei unterstützt werden kann."

Kundenmeinungen

Inhalt top, Optik flop! Kundenmeinung von F. K.
Gesamt
Das erfreuliche an „Fremdsprachenunterricht und Neurowissenschaften“ von Michaela Sambanis ist die konstante Verzahnung von Theorie und Praxis, also die Übertragung der Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften in die Fremdsprachendidaktik. So folgen auf eine trockenere Darstellung mehrere konkrete Beispiele, die vor allem in ihrer Vielfalt überzeugen: Heute lesen, morgen umsetzen.
Kapitel 1 startet mit der Erläuterung, was Lernen aus Sicht der Neurowissenschaften ist: Aktivität, Wachstum und Umbau im Gehirn. Dazu wird der Aufbau eines Neurons, der kleinsten Einheit des Nervensystems, kurz und präzise dargestellt, was einen guten Unterbau liefert. Anschließend wird auf die Plastizität und die Myelinschicht eingegangen, was zusätzliche interessante Erkenntnisse liefert. Allerdings bleibt das Kapitel insgesamt etwas herausfordernd, da es keine Abbildungen oder Skizzen gibt, die einem beim visuellen Vorstellungsvermögen weiterhelfen können. Die Beschreibung eines Neurons ist daher nicht „griffig“ genug. „Gehirn- oder verarbeitungsfreundlich“ ist das – um es mit Sambanis‘ Worten zu sagen – nicht.
In Kapitel 2 wird der Zusammenhang zwischen Emotionen und Lernen näher beleuchtet. Auch hier wird jede Aussage durch Studien gestützt. Bei nicht eindeutigen Ergebnissen wird darauf hingewiesen, sodass wenigstens dann eine gewisse kritische Betrachtung aufweht. Die erste Hälfte des gesamten Kapitels erscheint collagenhaft und zusammenhangslos. Es hätte insgesamt gestrafft werden können, vor allem im Hinblick auf gewisse Exkursionen. Einiges in diesem Kapitel sollte vielen Studenten bekannt sein, jedoch gibt es vereinzelt doch den ein oder anderen Gedanken, den man gut gebrauchen kann. Dies macht dieses Buch aber dadurch auch für Studieneinsteiger interessant.
Kapitel 3 behandelt Jugendliche als Fremdsprachenlerner und ist besser gelungen als das vorherige. Die zentrale Erkenntnis, die mir eine Perspektivenverschiebung ermöglicht hat, ist, dass in der Pubertät Umbauaktivitäten im Gehirn stattfinden und dass Jugendliche bestimmte Verhaltensmuster deswegen aufzeigen. Dies erlaubt sicherlich einen entspannten und gerechteren Umgang mit ihnen. Besonders die Ansätze, wie Fremdsprachenlernen dennoch möglich ist, überzeugen.
In Kapitel 4 wird der Zusammenhang zwischen Lernen und Bewegung erörtert. Es könnte als kleines Plädoyer für mehr Bewegung und Umgestaltung des Unterrichts gesehen werden. Die Darstellung bereitet allerdings erst das letzte Kapitel vor.
In dem 5. Kapitel geht es nämlich um die Dramapädagogik, die auf den ersten Blick losgelöst vom Rest erscheint, aber dann wieder Sinn macht: Sie greift alles Besprochene auf, Bewegung, positive Emotionen etc. Ich habe die bündige Darstellung der Methode geschätzt und konnte mir den Ablauf genau vorstellen, nicht zuletzt wegen der Beispiele. Es nicht so aufwendig wie ein Theaterstück und verfolgt andere Ziele, wie sie Sambanis schön vorstellt.
Inhaltlich habe ich durchaus – relativ am Ende meines Bachelorstudiums angelangt – vieles mitnehmen können, einiges hat mich positiv überrascht. Zu erwähnen wären noch die jeweiligen Praxisfenster am Ende diverser (Unter-)Kapitel. In diesen wird ein fiktives Gespräch von vier Lehrern zum jeweiligen Thema durchgespielt. Sie haben einen zusammenfassenden Charakter und führen an manchen Stellen darüber hinaus. Hat für das Lernen natürlich einen positiven Effekt.
Allerdings muss ich die optische Aufmachung sehr bemängeln. Hier hat sich der Verlag überhaupt keine Gedanken gemacht (z. B. keine Abbildungen, Zwischenüberschriften am Seitenrand etc.), sondern den Text einfach in 160 Seiten rein gequetscht. Dies entbehrt jeder neurowissenschaftlichen Erkenntnis!!! Ein schöner Pluspunkt wäre zudem ein Glossar gewesen, in dem gewisse Termini wie Neuron, Amygdala etc. noch einmal prägnant dargestellt werden. Gleiches hätte man mit den ganzen genannten Methoden (z. B. Double circle etc.) machen können. Hier hätten vielleicht auch nur die Seitenzahlen zu den entsprechenden Stellen gereicht. Also Inhalt top, Optik flop! Die 4 Sterne sind wohlwollend, ich hätte maximal 3,5 vergeben. (Veröffentlicht am 09.04.14)
Eine sehr lesenswerte Publikation für alle, die Fremdsprachen unterrichten sowie für Studierende des Faches Deutsch als Fremdsprache, wie auch anderer Fremdsprachen, die ihr didaktisches Fachwissen vertiefen und bereichern möchten. Kundenmeinung von Dorota Świątkiewicz-Siklucka
Gesamt
Das Buch entstand aus langjähriger Erfahrung der Autorin als Lehrerin sowie ihrer Tätigkeit am TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen der Universität Ulm heraus. Es richtet sich besonders an LeserInnen, die an neurophysiologischen Hintergründen und der Funktionsweise menschlicher Lernmechanismen interessiert sind.
In fünf Kapiteln werden Inhalte behandelt, die das Fremdsprachenlehren und -lernen aus neurowissenschaftlicher Perspektive beleuchten. Es werden interessante Mittel und Wege aufgezeigt, wie im Fremdsprachenunterricht, der Arbeitsweise des Gehirns entgegenkommend, effektiv gelehrt und gelernt werden soll.
Kapitel 1 geht der Frage nach, Wie Lernen das Gehirn verändert. Unter Berufung auf Erkenntnisse der Hirnforschung wird betont, dass Lernen „Intensität, Vielfalt und Wiederholung“ braucht (23), wobei mehrere Sinne zu berücksichtigen sind.
2. Kapitel zeigt auf, wie Emotionen und Lernen im Fremdsprachenunterricht einander beeinflussen. Es wird erklärt, „wie sich Freude und Angst auf Lernprozesse auswirken und warum positive und negative Emotionen unterschiedliche Effekte beispielsweise auf das Vokabellernen haben“. (27) Wichtig scheint in diesem Zusammenhang eine Hervorhebung der besonders günstigen Rolle des Humors für das schulische Lernen (und Lehren).
Kap. 3 thematisiert Teenager als besondere Fremdsprachenlerner. Die Berücksichtigung der Tatsache, dass während der Pubertät „massive Umbauarbeiten im Gehirn“ stattfinden (69), erfordert es, die Lehrerrolle sowie die Lehrer-Schüler-Beziehung neu zu definieren.
Im 4. Kapitel wird dann Bewegung und Lernen ausführlich dargestellt. Die förderliche Auswirkung der Bewegung auf das „Einspeichern, Behalten und Abrufen von Informationen“ (89) wird theoretisch untermauert und es werden Möglichkeiten der praktischen Umsetzung präsentiert.
5. Kapitel widmet sich der Dramapädagogik im Fremdsprachenunterricht und zeigt, wie durch die besondere Handlungsorientierung sämtliche Kompetenzen gefördert werden.
Jedes Kapitel runden sog. Praxisfenster sowie eine Zusammenfassung ab; Das Wichtigste aus dem vorangegangenen Abschnitt wird hier in einfachen Worten gesagt, zusätzlich werden wertvolle Ideen für die unterrichtspraktische Anwendung zuvor besprochener Theorien geliefert.
Das Buch bietet einen Überblick über die aktuellste Forschungslage und hilft, „die Vorgänge beim Lernen besser zu verstehen und das unterrichtliche Handeln entsprechend zu gestalten“ (147). Allerdings wird im Vorwort vor einer Überbewertung oder vorschnellen Übertragung der Erkenntnisse der Gehirnforschung in die Unterrichtspraxis gewarnt (7).
Die typographische Gestaltung sowie der didaktische Aufbau des Lehrbuches sind leserfreundlich und ermuntern zur Lektüre und zum Nachdenken.
Die umfangreiche Bibliographie berücksichtigt aktuellste Angaben und lädt zum Weiterlesen ein.
Insgesamt lässt sich sagen, dass das Buch eine ausgezeichnete Lektüre für Fremdsprachenlehrer sowie für Studierende im Bereich der Fremdsprachendidaktik darstellt. (Veröffentlicht am 14.03.14)
Ein äußerst interessantes Buch Kundenmeinung von Romanistik-Testleser
Gesamt
Michaela Sambanis legt mit ihrem Studienbuch „Fremdsprachenunterricht und Neurowissenschaften“ (2013) ein gut lesbares und verständliches Lehrwerk vor.

Das Buch enthält folgende Kapitel: „1. Wie Lernen das Gehirn verändert“ (S. 11-23), „2. Emotionen und Lernen im Fremdsprachenunterricht“ (S. 25-65), „3. Teenager als besondere Fremdsprachenlerner“ (S. 67-88), „4. Bewegung und Lernen“ (S. 89-113), „5. Dramenpädagogik“ (S. 115-147). Jedes Kapitel ist in einen theoretischen Bereich und in das sogg. „Praxisfenster“ eingeteilt. Hinter Letzterem verbirgt sich eine fiktive Konversation zwischen unterschiedlich gearteten Lehrern verschiedener Schularten und Erfahrungsstufen, wobei dieser Part meiner Meinung nach auch hätte weggelassen werden können, aber seine Funktion als Wiederholung der wichtigsten Punkte des jeweiligen Kapitels durchaus erfüllt. Abgeschlossen wird jedes Kapitel mit einer Zusammenfassung.

Wünschenswert gewesen wäre neben dem sehr ausführlich Literaturverzeichnis am Ende des Buches auch nach jedem thematischen Kapitel eine Rubrik à la „Zur weiterführenden Lektüre wird empfohlen…“ anzuschließen.


Hinsichtlich der universitären Lehre kann das Buch sowohl hinsichtlich der Fremdsprachendidaktik (hier in speziellen Seminaren zur Vermittlung von Inhalten oder zu Sprachlerntheorien), als auch im Bereich der Erziehungswissenschaften (besonders Psychologie) gut eingesetzt werden.


Insgesamt lässt sich das Buch als sehr gelungen ansehen und ist insbesondere für Lehramtsstudenten/Referendare oder auch fertige Lehrer zu empfehlen, die ihre Kenntnisse vertiefen und etwas gründlicher in eine in der Lehramtsausbildung etwas zu kurz geratenen Thematik eintauchen wollen. Es liefert gute Ideen hinsichtlich der möglichen Optimierung des eigenen Unterrichts. Die Autorin weist jedoch auf die nötige Vorsicht hinsichtlich des „hirnkonformen“ Unterrichtens hin, da stellenweise die nötige wissenschaftliche Untermauerung noch fehlt.
(Veröffentlicht am 09.03.14)
großartiges Buch Kundenmeinung von ud
Gesamt
Hinter dem klaren, fast schon nüchternen Titel "Fremdsprachenunterricht und Neurowissenschaften" verbirgt sich ein spannendes Buch! Die Autorin beantwortet darin zahlreiche Fragen zum Fremdsprachenunterricht und geht wichtige Themen an. Man erhält Hinweise zu diesen Fragen: Wie können Lehrer/innen erfolgreich unterrichten und Schüler/innen besser lernen? Die Verbindung zur Hirnforschung wird kompetent hergestellt. Für mich hat sich die Lektüre gelohnt. Ich empfehle das Buch allen Lehrern und Studierenden. (Veröffentlicht am 10.11.13)
Übersichtliche und interessante Darstellung Kundenmeinung von SaSi
Gesamt
Sambanis befasst sich mit der Thematik des Einflusses neurowissenschaftlicher Zusammenhänge auf das Fremdsprachenlernen. Dabei steht die Erforschung der Zusammenhänge von Bewegung und Fremdsprachenaneignung sowie Emotionen und Lernen im Vordergrund.
Neben einer Darstellung wesentlicher Studien erläutert die Autorin folgende Fragestellungen: Was passiert im Gehirn, wenn wir lernen? Wie spielen Emotion und Kognition dabei zusammen? Warum haben positive und negative Emotionen unterschiedliche Effekte bspw. auf das Vokabellernen, und welche Konsequenzen für den Unterricht lassen sich daraus ziehen? In so genannten Praxisfenstern werden Vorschläge für die Unterrichtspraxisentwickelt, darunter viele Impulse aus der Dramapädagogik, die im Englisch- und Französischunterricht sowie bei anderen Fremdspracheneingesetzt werden können. (Veröffentlicht am 05.11.13)

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