Loading...

Warenkorb

(0) Zwischensumme: 0,00 €

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Spanisch: Phonetik und Phonologie

Eine Einführung


Autor: Christoph Gabriel, Trudel Meisenburg, Maria Selig
Reihe: narr studienbücher
Erscheinungstermin: 24.04.2013
ISBN: 978-3-8233-6722-2
Artikel-Nr.: 16722
Seiten: XII, 237
Lieferstatus: lieferbar
Erscheinungstermin: 24.04.2013





Kategorien:
Sprachwissenschaften | Angewandte Linguistik | Romanistik | Lehrbücher | narr studienbücher | Neuerscheinungen | Gabriel, Christoph | Meisenburg, Trudel | Selig, Maria | April 2013 |
Keywords:
Prosodie, Intonation, Lautlehre, Phonologie, Phonetik, Aussprache, Romanisch, Italienisch , Portugiesisch, Spanisch , Klang , Französisch, deutsch, Latein , Katalanisch

Verfügbarkeit: sofort lieferbar

19,99 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Kurzübersicht

Dieses Buch gibt Studierenden des Spanischen ein
zugängliches und zugleich wissenschaftlich fundiertes
Grundlagenwerk zur Lautlehre ihres Studienfachs an die
Hand.

Details

Dieses Buch gibt Studierenden des Spanischen ein zugängliches und zugleich wissenschaftlich fundiertes Grundlagenwerk zur Lautlehre ihres Studienfachs an die Hand. Es verknüpft bewährtes Basiswissen mit neueren theoretischen Ansätzen (u.a. Merkmalsgeometrie, Optimalitätstheorie, Autosegmental-Metrisches Modell) und führt in den Umgang mit der Sprachanalysesoftware Praat ein. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf prosodischen Phänomenen wie Silbe, Akzent, Rhythmus und Intonation. Spanisch wird hier nicht als homogene Sprache aufgefasst; amerikanische und europäische Varietäten erfahren vielmehr eine gleichberechtigte Darstellung. Ein vertiefter Einblick in die lautliche Struktur wird u.a. durch die Gegenüberstellung mit weiteren romanischen und nicht romanischen Sprachen sowie durch die Kontrastierung mit dem Deutschen ermöglicht.

Kundenmeinungen

Ein empfehlenswertes Einführungswerk zur spanischen Phonetik und Phonologie Kundenmeinung von Testleser Romanistik
Gesamt
Die Autoren Christoph Gabriel, Trudel Meisenburg und Maria Selig, allesamt Experten auf dem Gebiet der Phonetik/Phonologie, schaffen es in dieser Einführung ein i.d.R. sehr trockenes und nicht sehr einfaches Thema der Linguistik in klarer und verständlicher Weise darzustellen. Ein großer Vorzug hierbei ist die Konzentration auf die div. dialektalen Unterschiede des Spanischen.

Optisch ist das Lehrbuch sehr ansprechend gestaltet, enthält sehr viele Abbildungen, Hervorhebungen und Graphiken, die dem Leser die Lektüre sehr angenehm gestalten und auch an den geeigneten Stellen die passenden Erklärungen liefern. Ebenfalls gut ist die Erklärung der verschiedenen Sprachaufnahme- und -bearbeitungsprogramme.

Die Einteilung der Kapitel ist folgende:
1. Einleitung
2. Die Lautseite sprachlicher Kommunikation: Phonetik
3. System- und Regelhaftigkeit der Laute: Segmentale Phonologie
4. Prosodie
und beinhalten neben dem theoretischen Aspekt auch viele Beispiele und Erklärungen der jeweiligen Forschungsmethoden. Ergänzend wird mit einigen Übungsaufgaben eine Abrundung der Thematik erreicht.

Der Anspruch der Autoren, ein Lehrwerk sowohl für Anfänger, als auch für Examenskandidaten zu schaffen, wurde voll erfüllt, wobei an dieser Stelle gesagt sein muss, dass ungeübten Lesern (ohne die linguistischen Einführungskurse) die Thematik evtl. als sehr komplex erscheinen könnte.

(Veröffentlicht am 10.09.14)
Eine tiefgreifende Einführung in die Thematik Kundenmeinung von Sandra
Gesamt
Das vorliegende Werk über die Phonetik und Phonologie des Spanisch ist als Einführung gedacht. Jedoch deckt es viele Bereiche ab um sich einen guten Einblick zu verschaffen. Das Werk richtet sich in erster Linie wohl an Bachelorstudenten, ist jedoch auch für das Masterstudium geeignet, je nachdem in welchem Bereich man studiert. Das Buch verfügt über eine Einleitung sowie den drei Kapiteln "Phonetik", "Segmentale Phonologie" und "Prosodie", wobei jedes Kapitel in viele Unterkapitel eingeteilt ist. In den Fließtext sind immer wieder Zusammenfassungen, Schaubilder und andere Abbildungen integriert, die das allgemeine Verständnis fördern. Das Literaturverzeichnis als auch das Register sind sehr detailliert, sodass der Leser ohne Probleme nachschlagen kann bzw. weiterführende Literatur findet. Jedoch ist zu erwähnen, dass der Student sich bei einigen Themen weiterführende oder auch einführende Literatur sich aneignen muss um alles gänzlich zu verstehen, aber dies liegt allgemein an der "schwereren" Thematik.
Im Allgemeinen ist zu sagen, dass sich der Kauf dieses Buches sehr gelohnt hat und für jeden Spanischstudenten im weiteren Verlauf des Studiums eine sinnvolle Anschaffung darstellt. (Veröffentlicht am 31.12.13)
Darf ich das sagen? Unglaublich gut! Kundenmeinung von Michaela S.
Gesamt
Das Studienbuch „Spanisch: Phonetik und Phonologie“ hat mich mehr als überrascht – und zwar positiv! Es ist wie viele Narr-Studienbücher optisch ansprechend gestaltet und umfassend – in diesem Fall sogar sehr umfassend! Hier möchte ich mich Ludgers Meinung anschließen, denn auch mir sind nur wenig vergleichbare Werke begegnet, welche so kompakt, exakt und umfassend die Spanische Phonetik und Phonologie darstellen.

Allerdings möchte ich anmerken, dass ich das Buch durchaus für den engagierten Erstsemester oder sogar Laien geeignet halte, insofern sie oder er bereit ist, einige Zeit in die Lektüre zu investieren. Mit Sicherheit ist der Stoff recht komplex, allerdings ist die Darstellung sehr klar und gelungen, womit man durchaus in der Lage sein sollte, den Stoff recht zügig zu erlernen. Jedoch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass recht viele Fachtermini verwendet werden, was die Lektüre etwas erschweren kann. Des Weiteren werden sehr viele Informationen auf engem Raum dargeboten, was der kompakten Darstellung geschuldet ist und der Lesbarkeit zuträglich ist – allerdings sollten Studierende, welche mit sehr kompakter, ansprechender aber anspruchsvoller Darstellung Probleme haben etwas mehr Zeit für die Lektüre einplanen.

Bzgl. des Inhalts sowie einiger inhaltlicher Besonderheiten und des Aufbaus möchte ich Sie auf die Bewertung/Rezension von Ludger verweisen, um hier eine Dopplung der bereits genannten Aspekte zu vermeiden, allerdings seien folgende Punkte besonders hervorgehoben:

- Die Unterteilung bzw. Einteilung des Werkes ist sehr angemessen – die einführenden Definitionen der verschiedenen Kategorien, Bereiche sowie Forschungsrichtungen geschieht zwar kurz, jedoch sehr prägnant.
- Einige Themen wie z.B. die Prosodie (mit vielen Unterthemen) werden sehr umfassend behandelt – andere wiederrum eher kurz, dennoch kaum weniger informativ oder angemessen.
- Das Buch ist durchweg mit ansprechenden Beispielen, Definitionen und Bildern (z.B. verschiedene Status einer geöffneten oder geschlossenen Stimmritze/Glottis) ausgestattet, welche den Gesamteindruck erneut verbessern. Teilweise werden auch Schemenzeichnungen zur weiteren Verdeutlichung genutzt.
- Auch die Akustik, grundlegende Schallformen, Spektren sowie entsprechende Analysen werden behandelt – dies sei nur ein Beispiel für die wirklich umfassende Behandlung der Thematik.
- Das zur akustischen Analyse verwendete Programm Praat wird (samt Screenshots der entsprechenden Einstellungen) erläutert, was eine immense Hilfe darstellt, denn die praktische Anwendung der vorher bzw. währenddessen vertieft erworbenen Kenntnisse ist enorm hilfreich, um das Gelernte weiter zu festigen und das vorhandene Wissen zu erweitern.
- Das Spanische wird nicht einseitig, sondern sehr plural betrachtet – viele verschiedene Dialekte (und deren Vergleich) werden thematisiert.
- Das Buch kann sowohl als Einführungswerk (und darüber hinausgehend) als Nachschlagewerk genutzt werden.

Schlussendlich lässt sich sagen, dass man fast nichts zu beklagen weiß, außer das Fehlen von Lösungen zu den Übungsaufgaben – allerdings soll hier das Vorhandensein von solchen Aufgaben lobend erwähnt werden.

Das Werk ist jedem Studierenden der Hispanistik bzw. der spanischen Sprache (aber auch Studierenden der Übersetzungswissenschaften und des Lehramts) zu empfehlen, insofern sie sich kompakt und fundiert über die Thematik informieren möchten und ein Buch erhalten möchten, welches sie über das gesamte Studium hinweg verwenden können. Gerade für die wichtigen Phonetik-Kurse sollte es als zusätzliche Lektüre angeschafft werden – Sie werden es mit Sicherheit nicht bereuen!
(Veröffentlicht am 02.12.13)
Anspruchsvoll und uneingeschränkt empfehlenswert Kundenmeinung von Ludger
Gesamt
Das Studienbuch „Spanisch: Phonetik und Phonologie“ will ein „zugängliches und zugleich anspruchsvolles Grundlagenwerk“ (S. ix) sein. Ganz zu Anfang sei gesagt, dass es diesem Anspruch voll gerecht wird, mehr noch: Auf 237 Seiten wird dem Leser ein derart dichter, exakter und umfassender Überblick über phonetische und phonologische Theorien und Modelle sowie ihre Anwendung auf das Spanische geboten, dass das Werk momentan eines der besten Nachschlagewerke für am Spanischen und an der Lautlehre interessierte Studenten und Forscher darstellt und einen erkennbar höheren Anspruch als bspw. das in der gleichen Reihe erschienene „Manual of English Phonetics & Phonology“ besitzt.
Das Buch ist in 3 große Blöcke (Phonetik, Segmentale Phonologie und Suprasegmentale Phonologie) gegliedert, denen eine geraffte Einleitung, die die wesentliche Konzepte des Buchs umreißt, vorangestellt ist. Im Kapitel zur Phonetik sind drei Aspekte besonders positiv hervorzuheben: Erstens erfolgt eine gut verständliche Darstellung sämtlicher bei der lautsprachlichen Kommunikation beteiligter Komponenten – von der Physiologie der respiratorischen, phonatorischen und artikulatorischen Systeme über die spektralen Eigenschaften von Sprachlauten bis zur Rolle koartikulatorischer Prozesse bei der Perzeption des stream of sounds. Zweitens ist eine knappe, aber dem Rahmen völlig angemessene Einführung in die Lautanalysesoftware Praat integriert. Drittens schließt eine detaillierte Gegenüberstellung ausgewählter Besonderheiten des Spanischen mit dem Deutschen das Kapitel sinnvoll ab.
Der zweite Block stellt fünf phonologische Theorien vor, wobei den traditionellen strukturalistischen und generativen Ansätzen der meiste Raum gelassen wird und moderne Ansätze wie die Optimalitätstheorie leider etwas kurz kommen. Wesentlich ausführlicher und tief greifender wird dagegen im letzten Block die Prosodie, besonders die Beschreibung der spanischen Intonation in einem autosegmental-metrischen Modell, behandelt. Dass das Werk hier über eine bloße „Einführung“ hinausgeht und die aktuellen phonologischen Diskurse aufgreift, wird beispielsweise deutlich, wenn junge Modelle wie Sp_ToBI (S. 192ff) besprochen oder auf diachrone Arbeiten zur Intonation (S. 200), in denen die Romanistik generell eine Vorreiterrolle einnimmt, verwiesen wird.
Kapitelübergreifend verdient die Berücksichtigung der globalen Diversität des Spanischen durch Einbeziehung verschiedener Varietäten eine lobende Erwähnung. Einzige Wermutstropfen sind die teilweise etwas unübersichtlich gestalteten Beispiele und das Fehlen von Lösungen zu den Übungsaufgaben am Ende der drei Blöcke.
Das Werk ist anspruchsvolle und fundierte Kost, die für Erstsemester an vielen Stellen eher schwer verdaulich sein wird, die dafür aber während des gesamten Studienverlaufs und darüber hinaus bei Fragen zur Phonetik oder Phonologie des Spanischen bedenkenlos konsultiert werden kann und somit uneingeschränkt zu empfehlen ist. (Veröffentlicht am 03.08.13)

Schreiben Sie Ihre eigene Kundenmeinung

Nur registrierte Kunden können Bewertungen abgeben. Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich