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Was Texte zusammenhält

Zu einer Pragmatik des Textverstehens


Autor: Jakob Wüest
ISBN: 978-38233-6642-3
Artikelnr.: 16642
Seiten: XII, 269
Einband: kartoniert
Erscheinungstermin: 06.04.2011





Kategorien:
Sprachwissenschaften | Angewandte Linguistik | Europäische Studien zur Textlinguistik | Germanistische Linguistik |
Keywords:
Kommunikation, Pragmatik, Sprechakt, Sprechakte, Textlinguistik, Textsorte, Textsorten, Textverstehen

Verfügbarkeit: sofort lieferbar

68,00 €
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Details

Was macht aus einer Abfolge von Sätzen einen Text? Diese grundlegende Frage der Textlinguistik lässt sich nicht auf einer rein linguistischen Grundlage lösen. Das liegt daran, dass das Verstehen von Texten eine aktive Tätigkeit ist, die mehr als nur sprachliche Kenntnisse voraussetzt. An einen Text gehen wir dabei mit einer gewissen Erwartungshaltung heran, die das Verstehen steuert, aber auch im Verlauf der Lektüre modifiziert werden kann. Unsere grundsätzliche Annahme ist dabei, dass einem Text nicht nur eine bestimmte Kommunikationsabsicht zugrunde liegt, sondern dass auch dessen Sätze beziehungsweise dessen Sprechakte irgendwie untereinander zu einem Ganzen verbunden sind. Diese Verbindungen, die wir Konnektive nennen, werden aber häufig nicht sprachlich markiert. Aufgrund der Untersuchung zahlreicher Textsorten komme  wir zum Schluss, dass das Inventar der Konnektive durchaus begrenzt ist. Zudem ist ihre Verwendung auf bestimmte Textsorten beschränkt, so dass die Kenntnis der Textsorte es erlaubt, den Aufbau eines Textes ohne Mühe zu erkennen. Die vorliegende Studie beruht auf einer Synthese von Ansätzen, die vor allem aus der germanistischen Textlinguistik, der französischen analyse du discours und der Psycholinguistik stammen.

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